Vater, Kinderchirurg und Zauberer - Meine Geschichte

Wie ich zum zaubern kam
An meinem 10. Geburtstag stand alles unter dem Motto "Zirkus". Im großen Zelt im Garten meiner Eltern haben wir Kinder kleine Nummern vorgeführt. Als Höhepunkt trat der Zauberkünstler Gilbert aus Isernhagen auf. Seine Kunststücke haben mich so fasziniert, dass sich mein ursprünglicher Plan, Zirkusartist bei Roncalli zu werden, änderte: Ich wollte Zauberer werden.
Ich traf mich mit Gilbert, bekam von ihm Tipps und sogar ein persönliches Coaching. Schon ein Jahr später hatte ich bei der Konfirmation meines Bruders im Keller vor der gesamten Verwandtschaft meinen ersten Auftritt. Danach folgten kleine Shows bei Freunden und in der Schule.
Die ersten großen Auftritte
Mein erster großer Auftrag fand im Ferienlager in Otterndorf statt, die Kinder in mehreren Zeltdörfern waren von der Show begeistert. Schon damals kombinierte ich Zauberei mit Jonglage, Einrad und sogar Feuerspucken.
Während meines Studiums wurden die Auftritte häufiger. Der größte Auftritt fand im Kuppelsaal beim Ball der MHH statt :
Auf einem Riesen-Einrad fuhr ich dicht vor den Professoren entlang und zeigte eine große Illusion, bei der meine Freundin in einer Kiste gefesselt und mit Blechen "zersägt" wurde.


Soziales Engagement
In dieser Zeit begann auch mein soziales Engagement. Mit Hilfe der Auftritte konnten wir größere Projekte in Rumänien und später in Ghana verwirklichen (hibeki.de). Die Zusammenarbeit entstand über die Tanz- und Akrobatikschule Ars Saltandi (arssaltandi.de), bei der ich selbst einige Jahre als Akrobat aktiv war mit großartigen Auftritten im Audimax und im TfN Hildesheim.
Verbindung von Beruf und Hobby
Später, als Facharzt, bin ich mehrfach für die Kinderkrankenhäuser in Hannover und Hildesheim aufgetreten, unter anderem im GOP Hannover bei einem Benefizabend sowie am 24. Dezember auf der Kinderchirurgischen Station der MHH. Auch für die Elterninitiative Soma e.V., die Familien mit Kindern mit angeborenen Fehlbildungen unterstützt, habe ich mehrfach in Mardorf und München gezaubert.
Meinen Arztberuf mit der Zauberei zu verbinden, um Kinder abzulenken und Vertrauen aufzubauen, empfinde ich bis heute als Geschenk.
Meine eigene Praxis findet man unter:


Über 30 Jahre Erfahrung auf der Bühne
Seit über drei Jahrzehnten trete ich mittlerweile auf kleinen wie großen Bühnen auf: in Kindergärten, Schulen, auf Straßenfesten und Familienfeiern. Besonders in Erinnerung bleibt mein Auftritt auf der Nordseeinsel Baltrum 2025 mit über 120 begeisterten Zuschauern.
Das Jonglieren habe ich dabei nie aufgegeben: Es ist bis heute ein fester Bestandteil meiner Shows. Im Sommer 2025 nahm ich außerdem an der European Juggling Convention (EJC) in Arnheim teil, dem internationalen Treffen von über 4000 Jongleuren aus 49 Ländern.
Mitglied im magischen Zirkel
Ich bin Mitglied im Magischen Zirkel von Deutschland
(MZvD.de), dem größten Zauberer-Verband im deutschsprachigen Raum. Diese Mitgliedschaft ist ein Gütesiegel für professionelle Zauberkunst auf höchstem Niveau - exklusiv, anspruchsvoll und international anerkannt.


Warum ich zaubere
Mein Ziel ist es, Kinderaugen zum Leuchten zu bringen und Erwachsene wieder ins Staunen zu versetzen. Als Vater von drei Kindern weiß ich, wie wichtig Unterhaltung auf Augenhöhe ist. Deshalb sollten Kinder nicht nur zuschauen, sondern selbst Teil der Magie werden. Denn die schönsten Momente entstehen, wenn Kinder laut lachen, mitfiebern und selbst mitzaubern dürfen.
Auch ich lasse mich immer wieder verzaubern: 2026 habe ich die Ehrlich Brothers live erlebt und war selbst wieder voller Staunen. Genau dieses Gefühl möchte ich in jeder meiner Shows weitergeben.

